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Erzählen gegen die Gewalt

2026-03-01 - 19:24

Laura Freudenthaler zählt zu den markantesten österreichischen Autorinnen ihrer Generation. Ihr neuer Roman „Iris“ ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie man von einer krisengebeutelten Gegenwart auf literarisch gültige Weise erzählen kann. Die titelgebende Hauptfigur ist Schriftstellerin. Sie führt ein prekäres und unstetes Leben, in dem zwischenmenschliche Beziehungen Spiegel und zugleich Hoffnung der Zeit sind, in der sie lebt. Den allgegenwärtigen Zerfallserscheinungen hält sie das Erzählen entgegen: eine moderne Scheherazade, wie sie aus „Tausendundeine Nacht“, einem Klassiker der Weltliteratur, bekannt ist.

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